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Viele Einzelselbstständige, vor allem aus der Beraterbranche, kennen das Problem: Hat man viele Aufträge, fehlt die Zeit für die Akquise. Hat man Zeit für die Akquise, bedeutet dies meist, dass die Kassen leer sind, Ebbe auf dem Konto.

So geht das Jahr ein, Jahr aus, von der Hand in den Mund.

Oftmals (gerade bei den Beratern, Coaches und Trainern) noch verbunden mit erheblichen Reisezeiten.

Wie es gelingen kann, konstanter an Aufträge zu kommen

Optimal wäre es, wenn die Kunden von selbst kämen. Wenn die lästige Akquise (die den meisten ohnehin wenig Freude bereitet) einfach übersprungen werden könnte. Aber wie soll das gehen?

Die Antwort lautet: Die Klienten / Kunden müssen von selbst kommen.

Und das kann gelingen, wenn Deine Interessenten Dich finden können und Dein Angebot sehr attraktiv ist. Und Du außerdem redaktionell von Medien unterstützt wirst.

Wenn Du als Einzelselbstständiger so attraktiv bist, dass Klienten von selbst kommen

Im Laufe der Jahre fiel mir immer wieder auf , dass ich irgendwas machte, was Klienten anzog. Menschen fanden mich im Internet, lasen über mich einen Artikel irgendwo. Personalentwickler hatten mich bei Google entdeckt, ich bekam Anfragen über Xing.

Als mich die ersten Kollegen fragten, wie ich es mache, dass ich nie aktiv akquiriere, wusste ich es im ersten Moment selbst nicht. Aber ich machte mir Gedanken darüber und konnte irgendwann extrahieren, dass ich (natürlich nie bewusst und auch mit vielen Umwegen) immer eine Art Plan verfolgt hatte.

6 Schritte zum Kundenmagneten

Wichtig ist, die Reihenfolge der Schritt einzuhalten. Denn das Pferd lässt sich nicht von hinten aufziehen.

Aus folgenden Schritten habe ich inzwischen ein feststehendes Programm entwickelt, in dem Entrepreneure lernen können, zum Kundenmagneten zu werden.

  1. Erkenne Dich selbst.

Dass wir spitz in den Markt gehen sollen, haben wir alle schon 100 mal gehört. Dennoch ist das für die meisten nicht so leicht und – zugegeben – auch ich bediene mehr als eine Zielgruppe. Wie es so schön heißt, bin ich themenspezialisiert, nicht so sehr zielgruppenspezialisiert. Das Geheimnis, dass es bei mir gelingt, liegt darin, dass ich sehr genau meine Werte und Fähigkeiten aufgestellt habe und in den weiteren Schritten.

  1. Wer ist Dein Kunde?

Im zweiten Schritt ermitteln wir sehr genau den Ziel- bzw. Lieblingskunden. Auch den einfachen Kunden, den Kunden, der auch noch geht usw. und wir erstellen einen genauen Avatar.

  1. Positionierung und Branding

Jetzt geht es darum zu schauen, was man dem Zielkunden anbieten kann. Wie hilft man ihm? Wie löst man seine Probleme? Zusätzlich wird man selbst zur Marke, was wichtig für die Pressearbeit und die Sichtbarkeit ist.

  1. Wo halten sich die Kunden auf?

Ein Teil meiner Kunden besteht aus Politikern. Die finde ich nicht auf Facebook. Daran siehst Du, dass es Sinn macht, danach zu schauen, wo sich die Zielkunden aufhalten. Leider übersehen dieses winzige Detail viele der Kollegen.

  1. Produkte

Du bietest Coaching an? Und Du bist sicher, dass Deine Zielkunden genau das suchen? Ganz sicher? Ich habe oft erlebt, dass das nicht der fall ist. In diesem Teil erarbeite ich mit meinen Kollegen-Klienten attraktive Produkte, die auf Interessenten unwiderstehlich wirken.

  1. Sichtbarkeit

Die tollste Arbeit der Welt ist nichts wert, wenn keiner davon weiß. Du musst raus in die Welt, ganz gezielt, mit wirklich überzeugenden Inhalten. Eine anständige Pressearbeit gehört ebenso dazu, wie „Marketing nebenbei“. Erzeuge Sogwirkung, mache neugierig. Ebenso wichtig: Gute Suchmaschinenoptimierung, überzeugende Socialmedia-Arbeit.

Am besten am Händchen

Wenn man sich völlig neu in dieser Form des Marketings aufstellt, kann am Beginn alles etwas überfordern. Deshalb begleite ich meine Klienten an dieser Stelle immer. Nach ein paar Wochen ist alles nicht mehr neu und wird zur Gewohnheit. Und man merkt auch schnell, dass man nicht das Rad neu erfinden muss, sondern auf bewährte Methoden zurückgreifen kann.

Und: Die ersten Erfolge stellen sich ein und werden mit der Zeit immer größer.