„Jau oder Au“: Von der Notwendigkeit, zu strahlen.

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Immer wieder erlebe ich im Alltag und im Business fragende Gesicher, wenn es um die Themen „Ausstrahlung und Charisma“ geht. Wozu Otto Normalverbraucher denn, bitte schön, so etwas bräuchte.

Vielen Menschen ist heute immer noch nicht bewusst, dass in allen Kontakten zu anderen Personen, sei es privat, sei es geschäftlich, die persönliche Ausstrahlung eine enorme Rolle spielt. Denn der Unterschied zwischen einem zustimmenden „Jau“, oder dem ablehnenden „Au“, bestimmt letztendlich große Teile des Geschäftslebens und des privaten Daseins.

Sie finden jemanden unsympathisch? Dann hat derjenige offenbar nicht die Ausstrahlung, die zu Ihnen passt. Oder schlicht, überhaupt keine gute Ausstrahlung. Jemand wirkt wenig interessant? Wohl kein Charisma vorhanden! Graue Mäuse überzeugen nun mal nicht.

Doch wie wollen solche Menschen im Alltag wichtigen, oder gar notwendigen Inhalten das nötige Gewicht, die notwendige Ernsthaftigkeit geben? Wie soll eine gute Idee, eine wichtige Information so an den Mann oder die Frau gebracht werden?

Oder Fragen wir so: Wieviel Vertrauen bringen Sie persönlich jemandem entgegen, der Ihnen irgendwas erzählt, sie aber nicht überzeugt?

Überzeugend wirken wir nämlich nur mit einer positiven, vertrauenerweckenden Ausstrahlung. Und die muss man erst mal haben!

Bei unterschiedlichen Menschen kommt die Art einer Person nämlich auch immer ganz unterschiedlich an. Was der eine sympathisch-entspannt finden, wirkt auf einen anderen möglicherweise distanzlos. In solchen Fällen sprechen wir davon, dass wir „mit jemandem nicht können“.

Aber muss man denn mit jedem „können“?

Grundsätzlich sicherlich erst mal nicht unbedingt. Aber man muss mit den Richtigen „können“. Was die Richtigen sind, entscheidet mein Thema, meine Zielgruppe. Im Geschäft ist mein Erfolg davon abhängig, ja sogar meine gesamte Karriere.  Im privaten Umfeld wird es nicht einfacher: Wer mir gefällt , dem muss ich noch lange nicht gefallen, es sei denn, ich bin in der Lage, dies zu steuern. Freundschaften, Netzwerkpartner, ja sogar der Partner fürs Leben: ohne eine gute Ausstrahlung läuft alles nur halb so gut bis gar nicht.

Sicher ist: In beruflichen Kontexten müssen wir überzeugen. Und das mit unserer ganzen Person, nicht ausschließlich mit unserem Fachwissen. Das kommt nämlich im Zweifel nicht mal zum Tragen, wenn wir vorher nicht schon überzeugend waren. Unser Gegenüber wird uns nur Gehör schenken, wenn es uns sympathisch findet. Erst dann können wir wirklich mit unseren wichtigen Inhalten überzeugen.

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