Körperspannung und Körperverspannung

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Körperspannung ist eine der Grundvoraussetzungen, um an Ausstrahlung zu gewinnen. Aber bei Klienten erlebe ich es immer wieder, dass das richtige Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung nicht gegeben ist. Warum?

Hier handelt es sich um eine unserer typischen Zivilisationskrankheiten. Wir sitzen zu viel am Schreibtisch, bewegen uns zu wenig und wenn, dann häufig nicht ergonomisch gerecht. Viele von uns sitzen in ihrem ganzen Berufsleben über 70‘000 Stunden am PC. In diesen Stunden sind noch keine Zeiten am Abend für Xing, Facebook, YouTube oder Spiele eingerechnet. Dass das eine unnatürliche Belastung für den Körper ist, wird bei dieser Zahl schnell klar. Und wo merken wir das am meisten? Im Nacken und im Schultergürtel, teilweise auch in der Lendenwirbelsäule.

Nackenverspannungen, Schmerzen in der Schulter, Ellbogen oder Handgelenk, ein Kribbeln im Arm, Kreuzschmerzen, Ischiasziehen bis hin zu Bandscheibenvorfällen in der Hals- oder Lendenwirbelsäule, Schulterimpingement- oder Karpaltunnelsyndrom und der „Mousearm“. Schmerzen bei der Arbeit lenken uns ab, wir benötigen viel mehr Energie um unsere Leistungsfähigkeit und Arbeitsqualität zu erhalten.

Darüber hinaus lässt unsere natürliche Körperspannung nach, weil wir natürlicherweise versuchen, in eine Schonhaltung zu gehen. Diese Schonhaltungen können ihrerseits wieder für weitere Verspannungen sorgen. Ein Teufelskreis entsteht, den ich selber auch schon kennenlernen durfte.

Was hilft: Krankengymnastik, Massagen, Fango, oder mancher Arzt setzt eine Spritze. Wenn man die zeitlichen Kapazitäten für all die Ärztegänge und das Geld für die anfallenden Zuzahlungen hat – super. Dennoch bekämpft dies nicht das Problem an der Wurzel. Werden Haltungsgewohnheiten nicht verändert, taucht das Problem immer wieder auf.

Ich selber habe bei der Arbeit an meinen zweiten Buch sehr häufig unter Verspannungen gelitten und mir immer wieder Massagen gegönnt (was ganz schön ins Geld geht, bezahlt die Krankenkasse das doch nicht mehr). Außerdem habe ich leider nicht immer die Zeit dazu. Auch der Sport (der mir wirklich hilft) bleibt oft aus Zeitgründen auf der Strecke. Was her musste, waren Maßnahmen, die die Entstehung direkt verhindern. Also kleine Dinge, die ich im Alltag unterbringen kann, die man auch wirklich einhält. Denn all die guten Vorsätze bringen ja nichts, wenn man letztlich nicht die Zeit hat, es auch durchzuziehen.

Einfache ergonomische Massnahmen, Bewegungsmuster, welche sich in unseren Alltag integrieren lassen, können das Wohlbefinden und die Ausstrahlung um ein Vielfaches steigern, die Leistungsfähigkeit erhöhen und Zivilisationskrankheiten vorbeugen.

Hier gibt es eine kostenlose Videoserie, für gesundes Arbeiten, die sicherlich für viele genauso interessant ist, wie für mich:

http://tinyurl.com/5vd6ldz

Ihre Julia Sobainsky

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