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Was kann ein Video, was Text oder Bild im Internet nicht kann? Eine ganze Menge!

Im Grunde wissen wir ja, dass Nutzer im Internet sehr schnell sind. Die Aufmerksamkeitsspanne verkürzt sich immer mehr, Informationen sollten auf den ersten Blick erfassbar sein. Warum sollten Nutzer also ein Video ansehen wollen?

Es gibt mehrere Punkte:
  • Videos machen es dem Nutzer einfach. Sie geben eine schnelle, gut strukturierte Information über das Produkt oder das Angebot.
  • Sie können unterhaltsam sein.
  • Sie zeigen sehr schnell, ob „die Chemie“ zwischen dem Anbieter und dem User stimmen kann.
  • Sie stellen extrem schnell eine emotionale Bindung her.
  • Wir wissen seit langem, dass Kommunikation nur zu einem geringen Teil aus gesprochenen Inhalten besteht. Der weitaus größere Teil findet über Tonfall, Körpersprache, Mimik usw. statt, also eher nonverbal. Videos machen sich diese Instrumentarien zu nutze.
  • Kommunikation ist leichter steuerbar (ein Vorteil für den Anbieter).
  • Menschen lernen nicht ausschließlich auf dem visuellen Kanal (durch lesen), sondern viele Menschen auch auf dem auditiven Kanal. Ein weiterer großer Vorteil (auch in der Weiterbildungsbranche).
  • Durch das Ansprechen unterschiedlicher Sinneskanäle steigt die Verständlichkeit der Inhalte.
  • Ein Video kann stellvertretend für den Anbieter stehen: Der Nutzer bekommt einen weitaus persönlicheren Eindruck, als das bei Text und Bild alleine der Fall wäre (gerade in der Coaching- und Beraterbranche ein großer Vorteil!).
Aus diesem Grund sind Videos für Selbstständige interessant
  • Wer Videos auf YouTube hoch lädt, darf wissen, dass es sich dabei um die zweitgrößte Suchmaschine handelt.
  • YouTube gehört zu Google. Google berücksichtigt bei der Suche Videos im Besonderen.
  • Videos werden in der Content-Suche fast immer eher berücksichtigt, als Text. Das heißt faktisch, dass man damit bei Google weiter vorne in der Suche angezeigt wird!
  • Auf Landingpages (Verkaufsseiten) sorgen Videos nachgewiesen für eine 80%ig höhere Konvertierung, als Text- und Bildmaterial! Das ist enorm! Voraussetzung: Gut gemacht.
Zahlreiche Punkte, die dafür sprechen, Videos zu nutzen!

Warum gibt es eigentlich immer noch so wenige Einzel-Selbstständige, die sich diese Vorteile zu Nutze machen? Ganz einfach: Viele fühlen sich etwas hilflos, in Anbetracht einer Videoproduktion.

In der Tat ist die Produktion aufwendig, vor allem, wenn das Video gut gemacht sein soll. Und das empfiehlt sich allemal.

Denn ein schlecht gemachtes Video ist eine Anti-Werbung und sollte tunlichst vermieden werden.

Wir alle setzen beim Betrachten eines Videos, eines Textes oder Bildes, automatisch das, was wir sehen und lesen gleich, mit dem Ersteller / Anbieter / Produzenten.

Beispiel: Ein Coach stellt ein Video von sich ins Netz, worin er ein wenig über seine Arbeit spricht. Ziel: Er möchte sich mit seiner Expertise vorstellen.

Der Ton des Videos rauscht, der Coach sieht nicht so richtig gut aus, die Lichtqualität ist nicht besonders. Vielleicht ist das Video sogar outdoor aufgenommen, und der Wind rauscht noch ins Mikrofon. Oder man sieht im Hintergrund beliebige Dinge, die ablenken. Das Video ist 6 Minuten lang und der Coach stellt sich zu Beginn kompliziert vor.

Ob so ein Video eine Chance hat? Vermutlich kaum.

Wir wissen, dass es maximal 5 Sekunden braucht, bis der Nutzer wegklickt, wenn wir nicht sofort Interesse wecken können. Also müsste eine entsprechende Dramaturgie her.

Dramaturgie, Ahnung von Technik, Equipment, hinterher auch noch Video-Schnitt, und zusätzlich ist das Agieren vor so einer Kamera auch noch ungewohnt.

Das war es dann für viele Selbstständige mit dem Gedanken an Videos. Und sie wissen nicht, auf was sie verzichten, nur, weil sie keine Lust haben, sich mit dem Gedanken weiter zu beschäftigen.

Und dann machen die Selbstständigen die zwanzigste „ Challenge“ zum Thema Sichtbarkeit im Netz, Networking, Blogartikel schreiben usw. usf.

Bringt das Kunden? Vermutlich kaum. Aber es beruhigt das Gewissen. Weil man ja weiß, dass man irgendwas an Marketing machen muss. Und nicht so recht Plan hat, was genau. Und etwas Aktivismus schadet ja nicht. Und Kaltakquise kommt nicht in Frage.

Bewegbild verändert sich zusehends

Marketing bedarf generell einer guten Planung. Bewegtbild hält inzwischen, selbst bei Jobportalen für Angestellte, immer mehr Einzug. Wer sich dem verschließt, schaufelt sich auf Dauer sein eigenes Grab.

Dabei muss es nicht schwer sein. Wir alle, jenseits der Mitte 30, lernten immerhin auch irgendwann mit dem Computer umzugehen. Oder mit anderen modernen Medien. Warum nicht auch Videos? Eine junge, offene Generation macht es uns vor.

Und oft sind es die erfolglosen Selbstständigen, die im Internet über den grandiosen Erfolg der jungen YouTuber motzen und sich darüber lustig machen. Weil sie noch nicht begriffen haben, dass dahinter eine Industrie der Zukunft steht, die gerade an ihnen und ihrer Ignoranz vorbei zieht. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Wolf anheult?

Wer nicht völlig verbohrt ist, bekommt mit, dass das TV in der Art, wie wir es bislang kannten, bald der Vergangenheit angehört. Dass es immer variabler wird, ob wir „professionelle TV- und Filmproduktionen“, oder Videos aus dem Netz, ansehen. Weil alles auf den selben Geräten bereitgestellt wird. Die Dinge vermischen sich, verändern sich. Man kann also gegen den Sturm ankämpfen, oder einfach das eigene Segel entsprechend setzen.

Setzen wir die Segel.

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