Small Talk -Tipps

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Hier kommt die Fortsetzung des Themas „SmallTalk“:

Wie lange darf ich ein Thema beim SmallTalk „strapazieren“?
Natürlich gibt es auf diese Frage keine absolut allgemeingültige Antwort in Form einer Minuten-Angabe. Generell muss man mit Feingefühl ran. Beobachten Sie den SmallTalk. Wenn Sie feststellen, dass bei einem Thema Wiederholungen auftreten, längere unangenehme Pausen, dann spätestens wird es Zeit das Thema zu wechseln. Ebenfalls ein Hinweis sollte es sein, wenn Ihr Gesprächspartner sich zunehmend aus Ihrem Blickkontakt entfernt, mit den Augen abschweift. Dann langweilt er sich vermutlich bereits und hat selber nicht die Kurve bekommen, das Thema zu wechseln.

Wie kann ich verhindern, dass wir uns an einem SmallTalk-Thema „festbeißen“?
Natürlich auch am besten durch Beobachtung, genaues Zuhören und Flexibilität. Meist ist der Grund, warum Menschen sich in ein SmallTalk-Thema verbeißen nämlich in einer Angst zu finden, dass man kein neues SmallTalk-Thema finden würde.
Versuchen Sie locker zu sein. Krampf bringt gar nichts. Vielleicht hilft der Gedanke, dass es gar nicht notwendig ist, dass Sie den ganzen Abend die Themen auswählen. In der Regel ergibt sich nämlich irgendwann auch ein Thema von selbst. Loslassen und Verantwortung abgeben, so lautet auch beim SmallTalk die Devise.

Wie kann ich ein SmallTalk-Thema geschickt wechseln?
Das geschieht über die „Apropos“-Schiene. Angenommen, Sie haben gerade über Wein gesprochen, waren zum Schluss beim spanischen Wein, das SmallTalk-Thema ist nun erschöpft. Sie möchten wechseln. Dann wäre es eine sinnvolle Variante: „Apropos Spanien: bei unserer letzten Spanienreise ….“ Und schon haben Sie umgeschwenkt auf das SmallTalk-Thema „Reise“. Voraussetzung für gutes Gelingen: Nicht immer Zweifel aufwerfen. Es hat wenig Sinn, jedes Thema drei mal zu hinterfragen. Gehen Sie angstfrei in den SmallTalk. Der SmallTalk ist nicht anspruchsvoll, es ist also nicht notwendig jedes Mal zu hinterfragen, ob das Thema nun langweilig sein könnte, oder nicht. Wenn es wenig hergibt, wird es halt schnell gewechselt. Was soll´s!

Beim nächsten Mal widmen wir uns mal der Frage: Wie gestalte ich einen SmallTalk mit schwierigen Gesprächspartnern? Was mache ich auf Partys mit „Kletten“, die den ganzen Abend an mir hängen? Wie gehe ich mit Menschen um, die den SmallTalk als Monolog zur Selbstdarstellung begreifen?
Ich seh schon: Themen gehen nicht so rasch aus 🙂

Ich hoffe, ich konnte mit dem Thema etwas weiter helfen. Übrigens gibt es noch mehr Infos und die Beantwortung Ihrer Fragen persönlich im Seminar. Z.B. hier

2 Kommentare
  1. Alf Rolla
    Alf Rolla says:

    Ich finde es höflich, über ein „Apropos“ das Thema zu wechseln. Viel besser, als einfach die Antwort des Gegenüber zu ignorieren und „abzuschweifen“.
    Danke.

    Antworten
  2. jms
    jms says:

    Genau! Interessanterweise funktioniert ein „Apropos“ sogar immer. Selbst dann, wenn die Themen nichts miteinander zu haben, geht mein Gegenüber automatisch davon aus, dass es einen Zusammenhang für mich gibt. 🙂

    Antworten

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