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Selbstständige und ihre Videos im Internet

Immer häufiger präsentieren sich Dienstleistende mit Audios und Videos im Internet. Das ist generell eine ziemlich gute Idee, gerade im Bereich Beratung.
Beratung ist ja etwas sehr persönliches, die Chemie spielt eine große Rolle.

Was bei den Videos jedoch oft nicht beachtet wird, ist, was beim User abläuft, wenn er die Videos sieht.
Vielleicht wäre es hilfreich, das eigene Nutzerverhalten ein wenig zu beobachten und daraus entsprechende Schlüsse zu ziehen.

Ein Video zu produzieren ist eine ziemlich aufwändige, oft langwierige Angelegenheit, manchmal sogar mit Kosten verbunden. Und solche Arbeit möchte man sich keineswegs umsonst machen.

Desto besser ein Video gemacht ist, desto größer ist die Wirkung.

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Charismatische-transformationale Führung und Employer Branding

Viele Unternehmen befinden sich heute fast dauerhaft in Veränderungssituationen. Der „Change“ ist zum Dauerzustand geworden, Mitarbeiter haben sich längst daran gewöhnt, dass sowohl Inhalte aus auch Ziele einer ständigen Veränderung unterliegen. Sie reagieren nur noch mit Gleichmut oder Unmut – längst engagieren sie sich nicht mehr für die Unternehmensziele.

Befragungen bezüglich der Mitarbeiterzufriedenheit bringen Ergebnisse ans Tageslicht, die man ungerne veröffentlicht wissen möchte, und gleichzeitig ist jedem klar, dass dauerhafte Mitarbeiterunzufriedenheit in der heutigen Zeit des Internet kaum ein Geheimnis bleiben kann.

Aber was bedeutet dies für ein Unternehmen? Und für die Führungskräfte? Weiterlesen

Das Leben verbessern mit diesen 4 Tricks

Wer kennt das nicht:

Man hadert mit dem Job, leidet unter Liebeskummer, hat Probleme mit den Eltern, wäscht schmutzige Wäsche mit dem Expartner, oder kann sich nicht gegen die Kollegin durchsetzen. Alles Gründe, sich schlecht zu fühlen.

Dann unternehmen wir heftige Kraftanstrengungen, um die Situation irgendwie zu verändern, aber so recht mag es nicht gelingen. Woran liegt das? Und, noch viel wichtiger, wie kann man die Themen wirklich lösen? Weiterlesen

Aggressive Kunden

„Wenn Kunden aggressiv sind und mich anschreien, das lasse ich mir doch nicht gefallen!“.
Ein nachvollziehbares Statement einer meiner Klientinnen. Recht hat sie – oder?

Jein.
Ich frage nach, was sie denkt, wie sich der Kunde in dem Moment fühlt, wenn er schreit. Ist ihm das nicht möglicherweise peinlich? Immerhin bedeutet das für die meisten Menschen doch einen gewissen Gesichtsverlust. Weiterlesen

Glücklich-Sein

Glückliche Menschen haben das gewisse Etwas, diese Ausstrahlung. Sie ruhen in sich und darin liegt ihre Wirkung. Das Aus-Strahlen geht in der Tat von innen nach außen, setzt ein intaktes Seelenleben voraus. Und Glück zieht Glück an – es scheint verflixt, dass nur immer die es bekommen, die es ohnehin schon haben! Weiterlesen

Wahrhaftigkeit, Wahrheit, Wahrnehmung und Lüge.

Lange habe ich hier schon keinen Eintrag mehr vorgenommen, z.T. aus Zeitgründen, z.T. aber auch, weil sich viele Artikel von mir in meinem Experto-Profil befinden.

Heute jedoch möchte ich beginnen, dieses Blog wieder ein wenig mit Leben zu füllen. Sicherlich werde ich nicht wöchentlich Einträge vornehmen – da fehlt mir tatsächlich die Zeit – aber hin und wieder werden sich Gedanken von mir wieder hier finden.

Das Thema Wahrhaftigkeit ist eines, was mir in den vergangen Monaten mehrfach begegnet ist, die Auseinandersetzung damit, was Wahrheit und Wahrhaftigkeit bedeutet, drängte sich mir immer wieder auf.

Wenn man Erfahrungen mit Menschen macht, von denen man den Eindruck hat, dass sie nicht die Wahrheit sagen, kann man sie als Lügner abstempeln. Oder man kann, was allerdings erheblich schwerer ist, versuchen, hinter die Fassade zu blicken und zu versuchen, die Sichtweise des anderen zu ergründen. Was wiederum das eigene Bild von Wahrnehmung und Wahrheit ins Wanken bringen kann.

Ich versuche eine Erklärung zum Thema Wahrheit und Wahrhaftigkeit.

Der radikale Konstruktivismus sagt uns, dass sich Menschen ihre eigene Realität bilden. Dass sie sie selbst zusammensetzen aus Sinneswahrnehmung und Erfahrungen. Dass es keine „wirkliche Realität“ gibt, sondern letztlich die individuelle Wahrnehmung der Realität das Bild dieser bestimmt, dass ein jeder von uns hat.

Schlüssig finde ich den Gedanken des radikalen Konstruktivismus alleine darum, weil ich es selbst in meiner Wahrnehmung der Realität mehrfach so erlebt habe, dass die Sichtweise zweier Menschen auf ein und denselben Vorgang so völlig unterschiedlich sein können, dass man in ihrer Beschreibung meint, es sei von zwei unterschiedlichen Situationen die Rede.

Der andere nimmt die Situation aus einer anderen Perspektive wahr, die keineswegs falscher sein muss, als meine. Die Schwierigkeit beginnt eigentlich erst bei der Bewertung mit „richtig“ und „falsch“.

Wann ist jemand ein Lügner?

Wenn wir also eine bestimmte Betrachtungsrichtung haben und unser Gesprächspartner eine andere Richtung aus der er schaut, kann uns seine Betrachtungsweise als völlig abwegig, ja sogar unwahr, erscheinen. Als „Lüge“ kann ich dies aber erst dann betiteln, wenn ich merke, dass mein Gesprächspartner Tatsachen bewusst verdreht oder verfälscht. Und selbstverständlich sind hier die Übergänge fließend.

Ein Beispiel: Wenn ich mein Fahrrad abstelle und ein anderer nimmt es ohne mein Wissen weg, ist dies landläufig Diebstahl. Nun könnte der Dieb auf die Idee kommen zu proklamieren, er habe es sich nur geborgt. Entscheidend für den „Wahrheitsgehalt“ sind nun zwei Dinge: 1) hatte er vor, das Rad wieder zurück zu stellen und 2) hatte er dies nicht vor, sondern behauptet dies nur, um dem Vorwurf des Diebstahls zu entkommen.

Im ersteren Fall wäre es unangenehm, dass sich jemand einfach mein Rad so wegnimmt, aber nicht unbedingt Diebstahl. Im zweiten Fall käme sogar der Vorwurf der Lüge hinzu. Jedoch ist die Bewertung schwierig, weil kaum zu ermitteln ist, ob der Angeklagte tatsächlich den ersten oder den zweiten Fall abbildet.

Realität wird konstruiert

Sie verstehen vermutlich, worauf ich hinaus will, auch wenn es sich alles kompliziert darstellt. Wahrheit und Wahrhaftigkeit kann eine sehr individuelle Sichtweise sein. Oftmals schwer zu identifizieren.

Nun ist es aber so, dass Wahrhaftigkeit eine charismatische Ausstrahlung begünstigt. Wer aber bestimmt, was wahrhaftig ist? Letztlich jeder für sich. Eine reelle Wahrhaftigkeit ist also für die Ausstrahlung nicht wirklich von Belang, sondern ausschließlich, dass die Person selbst vom Wahrheitsgehalt der eigenen Worte und des eigenen Denkens überzeugt ist.

Die eigene Wahrnehmung entscheidet

Auf diese Weise ist auch erklärbar, warum Menschen immer wieder auf Hochstapler hereinfallen. Hochstapler sind in der Regel irgendwann vom Wahrheitsgehalt ihrer eigenen, erfundenen Realität selbst überzeugt und können dies entsprechend überzeugend vermitteln. Übrigens eine Fähigkeit, die sie mit allen Kindern teilen. Kinder unterscheiden zwischen Realität und Fiktion auch erst langsam mit dem Heranwachsen.

Sichtweisen hinterfragen

Breche ich in diesem Blogpost nun eine Lanze für die Lüge? Keineswegs. Eher dafür, auch die eigene Sichtweise mal zu hinterfragen. Und dafür, erst nachzudenken, bevor man jemanden für seine Sichtweise und seine Haltung eines Vorgangs gegenüber verurteilt. Es könnte sein, dass derjenige einen selbst auch aus diesem Blickwinkel betrachtet.

Zu alt

Sie haben Fähigkeiten, Zeit, Kompetenzen, Ressourcen? Leider aber das falsche Alter?

Wie wahnsinnig ist eine Gesellschaft, Menschen, die zwischen 45 und 65 Jahren oder älter sind, einfach auszusortieren? Wie komplett verblödet ist es, all diese wundervollen Ressourcen schlicht zu verschenken?

Nutzen Sie all Ihr Können, Ihre Netzwerke, Ihre Menschenkenntnis denn wenigstens für sich selbst? Nein?

Schade. Weiterlesen

How to be rich and happy? – Just do it!

Am vergangenen Wochenende war ich auf einem 3-Tages-Workshop von John Strelecky. John Strelecky ist der Autor des Buches „The big five for life“. Alle seine Bücher haben es auf die Bestsellerlisten gebracht. Zu Recht. Denn das, was sich jeder aus den Inhalten mitnehmen kann, ist wirklich für jeden Menschen geeignet. Weiterlesen

Vom richtigen Zeitpunkt / Jahreswechsel

Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt. Für die essenziellen Dinge im Leben ist der Zeitpunkt niemals optimal.

Als ich schwanger mit meinen großen Sohn wurde, war ich 18 Jahre, frisch verheiratet und kurz vor dem Abitur. Alle Welt hielt mich für verrückt. Aber dieses Kind war kein Zufall, ich wollte es haben. Natürlich war der Zeitpunkt ungünstig. Aber wäre er 2 Jahre später nicht ebenso ungünstig gewesen? So mitten während einer anstrengenden, alle Energie fangenden Schauspielausbildung? Und weitere 2 Jahre später, kurz vor dem Übergang in den Job? Welches Theater stellt eine schwangere Schauspielerin ein? Weiterlesen