Beiträge

Rolle versus Authentizität

Ich habe vergangene Tage einen interessanten Artikel in einer alten Ausgabe der Zeitschrift „Manager Seminare“ gelesen.
Es ging in diesem Artikel darum, dass sich der Verfasser Rainer Niermeyer gegen Authentizität bei Führungskräften und für „Rollenverhalten“ aussprach. Weiterlesen

Körperspannung und Körperverspannung

Körperspannung ist eine der Grundvoraussetzungen, um an Ausstrahlung zu gewinnen. Aber bei Klienten erlebe ich es immer wieder, dass das richtige Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung nicht gegeben ist. Warum? Weiterlesen

Das Lachsprogramm

Ich hatte vor wenigen Tagen die Gelegenheit, den inspirierenden Hirnforscher Gerald Hüther live in einem Vortrag zu erleben. Ich bin nachhaltig beeindruckt und möchte hier einige der Gedankenanregungen weitergeben.

Kennen Sie die Geschichte der Lachse? Lachse werden in Fluss-Oberläufen geboren und schwimmen, auf der Suche nach Nahrung, als kleine Lachse in die Meere. Wenn der Lachs dann mal so 2-3 Jahre alt ist, überfällt ihn eine unglaubliche Unruhe und er schwimmt an den Ort seiner Geburt zurück, um sich zu verpaaren. Lachse können im Wasser riechen und folgen ihrem Geruchssinn bis an den Oberlauf ihres Geburtsflusses, um dort für Nachwuchs zu sorgen. Weiterlesen

Deutsche Arbeitnehmer und charismatische / tranformationale Führung

Vor einigen Wochen wurde durch das geva-Institut (München) wieder eine Studie zur Arbeitszufriedenheit von Arbeitnehmern veröffentlicht. 11.000 Beschäftigte aus 25 Ländern wurden befragt.
Die Studie ergab über die Wünsche der Deutschen Folgendes: 80% wollen entschlossene und durchsetzungsfähige Chefs, 3 von 4 Arbeitnehmern wollen dennoch eigene Entscheidungen fällen und eigenverantwortlich arbeiten und jeder 2. Deutsche Arbeitnehmer hat das Gefühl, dass seine Arbeit nicht geschätzt wird, weil er kein oder zu wenig Lob durch den Vorgesetzten bekommt.

Unter Strich ist dies ein klarer Ruf nach charismatischen / transformationalen Führungspersönlichkeiten. Weiterlesen

Ziele erreichen

Helmut Schmidt sagte ja mal „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“. Dabei war er selber einer der großen Visionäre. Wer an seinem Charisma arbeiten möchte, kommt um Visionen nicht herum. Denn überlegen Sie mal: Kenn Sie einen Charismatiker, der keine Visionen hat? Wahrscheinlich nicht. Denn Visionen und Ziele wirken magisch auf Menschen, sie erst ermöglichen die charismatische Ausstrahlung.

Dennoch scheint es so einfach nicht zu sein. Denn viele von uns scheitern ja schon daran, einfache Ziele zu erreichen.

In seinem Buch What They Don’t Teach You in the Harvard Business School beschreibt Mark McCormack eine Untersuchung, die 1979 unter Studenten des MBA-Programms in Harvard durchgeführt wurde. Die Studierenden wurden befragt: „Haben Sie sich klare, schriftlich festgehaltene Ziele für ihre Zukunft gesetzt und Pläne gemacht, um sie zu erreichen?“ Nur 3% der Graduierten hatten schriftlich festgehaltene Ziele und Pläne; 13 % hatten Ziele, sie aber nicht schriftlich festgehalten; und die große Mehrheit der restlichen 84 % hatte überhaupt keine konkreten Ziele. Weiterlesen

Kann man Charisma lernen?

Immer wieder steht die Frage im Raum, ob man Charisma tatsächlich erlernen kann. Natürlich kennen wir alle jene Glücklichen, die mit einem reichlichen Talent ausgestattet durch Leben schreiten. Und bei jenen das eine oder andere im Feinschliff zu verbessern, ist ein Leichtes.

Doch was ist mit all den Zeitgenossen, denen der öffentliche Auftritt, ja schon die Firmenpräsentation, ein Graus ist? Die nie als charismatische Typen wahrgenommen werden, deren Gesicht man vielleicht sogar schnell vergisst? Unmöglich, dass jeder, der fachlich etwas zu sagen hat, dies auch mit entsprechender Ausstrahlung kommunizieren kann. Weiterlesen

Studie zur Leistungssteigerung

Ich bin beim Lesen auf eine recht interessante Studie gestoßen.

Repräsentative Tiefenuntersuchung von 845 amerikanischen Arbeitnehmern zum Thema Leistung -> Anstrengungserhöhung und Führungsverhalten:

Die meisten Befragten waren der Meinung, Ihren Vorgesetzten „zu mögen“, von ihnen aber nicht hinreichend motiviert zu werden.
23% gaben an, ihre volle Leistungskraft einzusetzen, obwohl 70% das Leistungsprinzip an sich befürworten.
Aber nur 9% waren der Meinung, dass ihre Anstrengungen von ihrem Verhältnis zwischen ihrer Leistung und ihrem Verdienst abhänge.
Die meiste befragten waren der Ansicht, dass diese beiden Faktoren recht wenig mit einander zu tun hätten. Weiterlesen