Wie mit Wut, Angst oder Lampenfieber umgehen?

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Wahrscheinlich kennen Sie die Situation wie die meisten Menschen: Jemand sagt etwas oder tut etwas, Sie werden wütend, reagieren, und ärgern sich hinterher über die eigene Reaktionsform. Und so oft man es sich auch wieder vornimmt anders zu reagieren – eigentlich bleibt es immer gleich.

Aber woran liegt das, dass wir uns so wenig im Griff haben, wenn wir starke Gefühle empfinden? Die Frage ist, wie kann ich mit Gefühlen wie mit Wut, Angst oder Lampenfieber umgehen?

Unser Gehirn steuert diese Reaktionen. Das limbische System ist eins der ältesten Teil im Gehirn und zuständig für „Gefühle“. Alle Eindrücke, die auf uns zukommen, werden vom limbischen System sozusagen erst einmal überprüft. Bei Wut, Ärger, Angst und anderen Stressgefühlen allerdings wird die Information gar nicht erst zum Großhirn weitergereicht, sondern es wird sofort Alarm im Körper ausgelöst. Dies ist der Grund, warum uns gerade in solchen Situationen das richtige Verhalten so schwer fällt. Ihre Großhirnrinde (zuständig für die vernünftige Reaktion) hat die Information nicht rechtzeitig erhalten. Derweil läuft bereits ein umfangreiches Notfallprogramm mit Adrenalin- und Cortisolschüben im Körper ab.

Wie mit Wut, Angst oder Lampenfieber umgehen? Was kann man tun? Sie können vorbeugen. Insgesamt sollte Ihr Arousal in einem günstigen Mittelwert liegen. „Arousal“ nennen wir den Energielevel, den Menschen tagtäglich haben. Ist er zu niedrig, leidet man unter Antriebslosigkeit, ist er zu hoch, ist man „überdreht“. Menschen, die ständig unter Stress stehen, haben also einen hohen Arousal. In diesem Zustand ist man anfälliger für Stresssignale. Sicherlich kennen sie es auch, dass Sie unter großer Anspannung schneller gereizt reagieren. Ihre „Schmerzgrenze“ ist dann schnell überschritten.

Wer also seinen Stresspegel senken kann, dessen Hirn nimmt die Reize nicht allzu schnell als Alarmsignal wahr. Es fällt also leichter, gelassen zu reagieren.

Körperliche Aktivität fördert im Ernstfall den rascheren Abbau von Stresshormonen, das klare Denken setzt schneller wieder ein.

Wer häufig unter starken Blockaden leidet (Wut, Ängste, Lampenfieber usw.) der sollte ein wingwave-Coaching in Erwägung ziehen. Die Kurzzeit-Coaching-Methode bringt oft schon in einer einzigen Sitzung Erleichterung, mehr als 5 Sitzungen sind nie nötig. Hier gibt es Infos: http://www.pro-charisma.com/angebot/wingwave/index.php

Und hier finden Sie noch weiter Tipps zum Umgang mit Lampenfieber und Co: http://www.experto.de/b2c/lebensberatung/persoenlichkeitsentwicklung/lampenfieber-tipps-vor-praesentationen-und-vortraegen.html

Ihre

Julia Sobainsky

5 Kommentare
  1. Uwe Hampel
    Uwe Hampel says:

    Lampenfieber

    Menschliches Empfinden wird zu 90 Prozent durch unbewusste Prozesse gesteuert. Denn sonst könnte jeder einfach statt Lampenfieber „Freude auf den Auftritt“ empfinden.

    Deshalb ist wenig hilfreich, sich auf der bewussten Ebene mit dieser Einschränkung zu befassen.

    Richtet man seine Aufmerksamkeit auf den unbewussten Prozess, der Lampenfieber entstehen lässt, findet man auch sehr schnell Ressourcen, um den Prozess zu verändern.

    Die gute Nachricht: Die Veränderungsarbeit auf der unbewussten Ebene geht wahnsinnig schnell.

    Viele Grüße
    Uwe Hampel

    Antworten
  2. Schlagzeuger aus München
    Schlagzeuger aus München says:

    Ich spiele schon seit einigen Jahren Schlagzeug und hatte anfangs auch Angst, dass ich mich verspiele oder z. B. die Band nicht höre. Möglich wäre es jedenfalls… Die In-Ears können rausfallen oder der Mann am Mischpult schaltet versehentlich alles ab. Genau so kann es so auch passieren, dass der Stick durchbricht und man dann schnell zu einem neuen greifen muss oder vllt. gar keinen mehr parat hat, weil der Ersatzstick auf den Boden gefallen ist. Bisher hatte ich zum Glück noch keine bösen Überraschungen während eines Auftritts. Hoffentlich bleibt fas so 🙂 Lampenfieber habe ich eigentlich auch nicht. Dafür habe ich aber einen etwas höheren Puls und bin dann natürlich aufgeregt. Dann werden meine Hände meistens kalt und ich habe nicht mehr das optimale Gefühl in den Fingern, um die Sticks richtig auf den Drums zu wirbeln…

    Antworten

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