Studie zum Thema Zielerreichung

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Kürzlich las ich eine interessante Studie zum Thema Ziele:

Vor einigen Jahren hatte man Studierende der Harvard Universität in Bosten zu einer Vergleichsstudie herangezogen. Ziel war es zu ermitteln, wie weit persönliche Ziele die Karriere der jeweiligen Studierenden beeinflussen.

Zu diesem Zweck wurden die Studierenden in zwei Gruppen eingeteilt: 87% der Studierenden gingen ins Berufsleben, ohne ein klar definiertes Ziel zu haben. 10% starteten und hatten selbst definierte Ziele im Kopf. Nur 3% der Studierenden hatten schriftlich fixierte Ziele, die zusätzlich mit Aktionsplänen ausgestattet waren.

Zehn Jahre nach dem Examen wurde eine Untersuchung über den Verdienst der jeweiligen Kandidaten gestartet: Diejenigen, die ohne ein Ziel ins Berufsleben gestartet waren, verdienten durch die Bank am wenigsten. Die 10%-Gruppe derjenigen die bereits bei Berufsantritt ein selbstdefiniertes Ziel im Kopf hatten, verdiente pro Person ungefähr das Doppelte wie diejenigen, die ohne Zielsetzung gestartet waren.

Die Gruppe jedoch, die ihr Ziel schriftlich fixiert und mit Aktionsplänen ausgestattet hatte, verdiente ein Vielfaches derjenigen, die ohne Ziel gestartet waren.

An dieser Studie wird deutlich, was schriftliche Ziele und Aktionspläne – die doch immer wieder gerne belächelt werden – in der Praxis tatsächlich bringen können.

Doch wie setzt man Ziele richtig?

Ein probates Mittel ist die Methode nach SMART

SMART steht als Abkürzung für

  • Sinnlich
  • Messbar
  • Attraktiv
  • Realistisch
  • Terminiert

Und nach diesen Kriterien sollte das jeweilige Ziel formuliert sein:

  • Sinnlich: Wenn Sie ein Ziel formulieren, sollten Sie das Ziel sinnlich imaginierten können: Was werden Sie sehen, wenn Sie das Ziel erreicht haben? Was werden Sie fühlen, was werden Sie hören? Werden Sie möglicherweise sogar etwas riechen oder schmecken? Unser Gehirn muss das Ziel an diesen sinnlichen Imaginationen fassen können.
  • Messbar: Woran genau merken Sie, wenn das Ziel erreicht ist? Wie ist die Zielerreichung nachmessbar?
  • Attraktiv: Die Zielerreichung muss für Sie persönlich wirklich attraktiv sein. Wenn Sie die Ziele anderen Personen zu liebe stecken, werden Sie sie kaum erreichen.
  • Realistisch: Die Zielerreichung muss realistisch sein. Unrealistische Ziele demoralisieren unterwegs.
  • Terminiert: Wenn Ihr Ziel in weiter Ferne liegt, kann es sehr sinnvoll sein, es auf einzelne Nahziele herunterzubrechen. Zum Beispiel: Sie möchten vielleicht im übernächsten jahr noch ein Studium machen. Das Ziel „im übernächsten Jahr“ könnte Sie dazu verleiten, alles auf die lange Bank zu schieben. Legen Sie sich das Ziel also in Teilziele zurecht: Erkundigen an welcher Universität Ihr Wunschstudium zu machen ist, anmelden usw. Untersuchungen haben gezeigt, dass wir Ziele immer dann am besten erreichen, wenn sie nicht weiter als drei Monate in der Zukunft liegen. Mit entsprechenden Meilensteinen und Aktionsplänen kann das Ziel also gut erreicht werden
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